Bericht: AOK-Laufs der Firmen, Schulen und Vereine



AOK-Laufs der Firmen, Schulen und Vereine

am Mittwoch, 31. Mai 2017


Konstein (pso) “Wir rechnen heute mit 500 Teilnehmern”, verkündete Christof Suttner, Bereichsleiter Firmenkunden bei der AOK, im Vorfeld des AOK-Laufs der Firmen, Schulen und Vereine, der am vergangenen Mittwoch in Konstein stattfand. Die Marke konnte zwar nicht geknackt werden, aber immerhin fast 350 Läufer nahmen an der Veranstaltung teil. „Das ist gigantisch, ich bin sprachlos und voller Freude darüber, dass so viele Menschen heute bei uns laufen wollen“, konnte Organisator Peter Pister von der SpVgg Wellheim-Konstein seine Begeisterung kaum in Worte fassen. Ganz ohne Zeitnahme, denn es solle ja nicht in Leistungssport ausarten, betonte Suttner. „Es ist uns wichtig, dass der Spaß am Laufen und der Bewegung stimuliert wird.“ Das Wetter spielte auch mit, zum Start des ersten Kinderlaufs am späten Nachmittag lagen die Temperaturen weit über der 25-Grad-Marke, sodass Schirmherr Christoph Würflein, Geschäftsführer des Naturparks Altmühltal, gerne „ganz schnell“ den Startschuss gab. Voller Begeisterung rannten die Kindergartenkinder als erste Gruppe über ihre 400 Meter lange Strecke, allen voran die 19 „Rennmäuse“ der Kita St. Andreas aus Wellheim sowie Kinder des Rennertshofener Kindergartens. Im Ziel bekamen sie mit strahlenden Augen von Würflein, Suttner und den beiden Vertretern des Sportvereins, Gerd Borowitschka und Kurt Ringhut, ihre Medaillen überreicht. Wie sehr schon die Kleinen den Gruppengeist und Fairnessgedanken verinnerlicht hatten, zeigte sich, als sie für die Nachzügler Spalier standen und die nächsten Startgruppen anspornten. Die Schülerläufe der ersten bis dritten Klassen über 800 Meter sowie der vierten bis sechsten Klassen (1200 Meter) wurden wie im vergangenen Jahr von der Schule aus Rennertshofen und der Realschule Rebdorf  dominiert. Sportlehrerin Paula Rieder und Rektorin Marianne Stößl feuerten ihre 70 Rennertshofener, gut erkennbar in blauen T-Shirts, begeistert an. „Wir setzen alles in Bewegung“, hatte der Rebdorfer Sportlehrer Reinhard Gabler bereits im Vorfeld angekündigt – und sein Versprechen mit insgesamt 87 startenden Kindern, Eltern und einem Lehrerteam um Konrektorin Anke Müller bravourös gehalten. „Beide Schulen sind für mich durch ihr tolles Engagement Sieger“, so Pister mit Blick auf den Schulpreis. Im letzten Schülerlauf über 2000 Meter starteten noch einige Jugendliche, manche absolvierten gleich im Anschluss auch den Erwachsenenlauf über 5,5 Kilometer. Kommentator Klaus Benz aus Neuburg ließ in seiner direkten Art wahre Motivationssalven auf die Sportler los: „Da kann man Wadeln sehn.“ Beliebtestes Objekt seiner verbalen Anfeuerung: Die „fleißigen Laufbienen“ aus Nassenfels um Teamchefin Stefanie Schlampp – mit Willi und dem Bienendieb („der Mann mit dem schönsten Stachel“), die den Preis für das originellste Outfit bekamen. Wie an einer Perlenkette zog sich der bunte Tross der rund 150 Teilnehmer, darunter viele Nordic-Walker – „die mit den Stöcken tanzen“ (Benz) – durchs Urdonautal, über den Galgenberg, an dessen Südhang entlang und durch die Allee wieder zurück zum Sportplatz. Dem Bienendieb waren zwischenzeitlich die meisten seiner flotten Bienchen davongesummt, er musste sich mit einer gelb-schwarzen Imme begnügen, während Willi mit seiner Biene noch weiter hinten im bienentypischen Schwänzeltanz hinterherbummelte.

Einige Teams konnten bereits ihr Triple feiern, darunter das AOK Team, die Läufer von Renafan Omnicare, die „Wasserdichten“ der Wasserwacht oder die „Kreis-Läufer“ vom Landratsamt Eichstätt. Letztere verteidigten mit 49 Startern erneut ihren Titel als größte Gruppe und erhielten dafür einen Essensgutschein. Andere wie „Die letzten Edekaner“ oder „Die Schlossgeister vom Juraschlössl“ waren zum ersten Mal dabei. „Jeder wollte mitmachen, aber ein paar mussten leider arbeiten“, zeigte sich Claudia Schreiber vom Hotel Juraschlössl überrascht von der großen Resonanz unter ihren Mitarbeitern. Wie gut die Veranstaltung bei den Teilnehmern ankam, fasste „Kreis-Läuferin“ Christine Brandt, die in ihrer Freizeit sportlich sehr aktiv ist, in Worte: „Es macht einfach Spaß, in der Gemeinschaft mit so vielen Menschen zu laufen – und dann auch noch in meiner Heimatgemeinde.“ Nachdenklich stimmte Peter Pister dennoch die niedrige Teilnehmerquote aus der Marktgemeinde sowie die geringe Zahl an Zuschauern. Trotzdem solle auch im nächsten Jahr wieder ein Lauf im Zuständigkeitsbereich der AOK Ingolstadt organisiert werden, signalisierte Suttner, denn „wer sich bewegt, bleibt gesund“.

 





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